Ganz schön ärgerlich, wenn man leidenschaftlich gerne backt, man aber einen Freund hat, der das alles nicht isst. Na gut, er isst schon etwas – genau zwei Dinge: die Backmischung von Dr. Oetker für Mandarinen-Schmand-Kuchen  und Franzbrötchen. An seinem Geburtstag hatte ich also die Wahl zwischen Beinahe-Fertigkuchen und seltsam aussehendem Backwerk. Dann doch eher letzteres. Zumal die Franzbrötchen aus Hamburg zwar nicht hübsch, aber richtig lecker sind.

Zutaten:

Für den Teig:
200 ml  Milch
1 Würfel frische Hefe
50 Gramm Zucker
500 Gramm Mehl
50 Gramm zimmerwarme Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Butterfüllung:
130 Gramm zimmerwarme Butter
60 Gramm Zucker
1 leicht gehäufter EL Zimt

Außerdem:
etwas Butter
etwas Zucker
etwas Zimt

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel geben oder auf der Arbeitsfläche anhäufen und eine Kuhle in der Mitte formen. Die Milch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen. Die lauwarme Milch nun in die Mehlkuhle geben und das Ei aufschlagen und dazugeben. langsam alles miteinander verkneten. Sobald das gesamte Mehl angefeuchtet ist, Zucker, Butter und Salz hinzufügen und zu einem glatten Teig kneten. Sollte er zu feucht sein, einfach etwas mehr Mehl dazugeben. Den Teig in die Schüssel legen, ein frisches Küchentuch darüber ausbreiten und die Schüssel für 40 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Die Fensterbank über einer warmen Heizung oder die gleiche Fensterbank an einem warmen Sommertag ist der ideale Ort.

Nach der Ruhezeit muss der Teig noch einmal kräftig geknetet und danach wieder für 20 Minuten an den warmen Ort gestellt werden. Danach wird der Ofen auf 170°C vorgeheizt und der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche möglichst dünn ausgerollt. Ich habe ihn etwas zu dick ausgerollt, dadurch stimmte später das Teig-Füllung-Verhältnis nicht. Es lohnt sich also, den mühsamen Kampf mit dem Hefeteig auzunehmen, bis er ganz dünn ist.

Jetzt die übrige Butter, den Zucker und den Zimt zu einer glatten Creme verrühren und auf den ausgerollten Teig streichen. Nun den Teig von der langen Seite vorsichtig und möglichst eng aufrollen. Dann die Rolle in gleich große Stücke unterteilen – entweder mit einem Teigspatel oder einem Messer.

Die abgeteilten Stücke mit einem Holzlöffel längs eindrücken. So quillt das Schneckenmuster aus den Seiten heraus und die Franzbrötchen bekommen ihr typisches Aussehen. Jetzt müssen sie nur noch auf ein Backblech ausgebreitet, mit etwas Butter bestrichen und mit etwas Zimt und Zucker bestreut werden.

Jetzt das Blech auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Backofen schieben. Die Franzbrötchen brauchen je nach Größe etwa 15 bis 20 Minuten bis sie durchgebacken, aber noch lecker saftig sind. Viel Spaß beim Nachbacken.

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